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Thomas Coucoulis

Orgasmus gegen Lampenfieber?

Vielleicht hast Du schon mal den Begriff wahrhaftige Begegnung gehört. Das bedeutet, dass Du Dich voll und ganz auf die Situation in diesem Moment einlässt und mit Deiner Aufmerksamkeit komplett präsent bist. Akzeptanz schafft die Grundlage für eine wahrhaftige Begegnung, denn wenn Du akzeptierst, wie Du Dich gerade fühlst, brauchst Du Deine Energie nicht mehr dafür aufzuwenden, Deine Gefühle vor Deinem Publikum zu verstecken, kannst Dich also voll auf es einlassen. Folge Deinen Instinkten, vertraue Deinem Gefühl und kommuniziere ehrlich und ungekünstelt Deine Gefühle. Lebe den Orgasmus. Dein Lampenfieber wird verschwinden.

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Thomas Coucoulis

Durch Hingabe zum Rampenpfau

„Mit voller Hingabe…“ – Was bedeutet das eigentlich? Und was hat das mit Lampenfieber und authentischem Auftreten zu tun? Hingabe bezieht sich im Allgemeinen auf eine Tätigkeit, die unter vollem Einsatz und voller Begeisterung durchgeführt wird. Dabei wird zum Teil auch das Maß der Vernunft überschritten und der Tätigkeit höchste Priorität eingeräumt. Wenn ich mich mit jemandem oder etwas hingebe, heißt das, dass mir in diesem Moment alles andere nicht so wichtig ist wie diese eine Sache, und dass ich auch bereit bin, dafür Opfer zu bringen…

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Thomas Coucoulis

Lampenfieber ist Kontrolle – Gib sie ab und Du bekommst Freiheit

Warum hast Du Lampenfieber? Weil Du Angst hast etwas falsch zu machen? Weil Du Angst hast, zu versagen? Angst vor einem Blackout oder einer Peinlichkeit? Im Kern hast du Angst davor, die Kontrolle zu verlieren. Kontrolle über das Publikum, Kontrolle über die Technik und schließlich auch die Kontrolle über Dich selbst. Tja und nun kommt die bittere Wahrheit. Kontrolle ist eine Illusion!…

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Thomas Coucoulis

Akzeptiere Dein Lampenfieber und überwinde es dadurch

„Lampenfieber ist der Versuch, so zu tun, als hätte man keins.“ – Rudolf Platte
Wie ist es bei Dir? Stehst du vor Dir selbst zu Deinem Lampenfieber oder versuchst du es zu über- oder runterzuspielen? Sagst Du Dir vielleicht so was wie „Na ja, das gehört ja dazu.“ Oder „Bringt der Job halt so mit sich.“? Gestehst Du Dir selbst ein, dass Du unter Deinem Lampenfieber leidest und das ändern möchtest?

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Thomas Coucoulis

Mut zur Ehrlichkeit

Ehrlichkeit ist die größte Wertschätzung, die wir jemandem entgegenbringen können. Sie zeigt, dass wir bereit sind etwas von uns preiszugeben, was und vielleicht in diesem Moment komisch wirken lässt oder uns bei dieser Person unbeliebt macht, aber wir sind bereit dieses Risiko einzugehen, weil wir dieser Person nicht mit einem falschen Lächeln ins Gesicht lügen wollen. Gleichzeitig zeigt es auch unsere Wertschätzung uns selbst gegenüber, weil wir uns nicht aus Angst vor einer ablehnenden Reaktion verstellen und vor unserem Gegenüber eine Maske aufzusetzen, nur damit dieses und (vielleicht) mag…

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Thomas Coucoulis

(Pf) Authentizität

Authentisch bist Du genau dann, wenn Du den Leuten zeigst, wer Du wirklich bist und was Du in diesem Moment fühlst. So wie Kinder, sie verstellen sich nicht, zeigen keine Maske, von der sie meinen, dass das Gegenüber genau das gerade sehen will. Ihr äußeres Verhalten entspricht ihrem inneren Zustand, was sie fühlen, denken sagen und tun ist kongruent. Die Kongruenz dieser Faktoren bedeutet, dass Du Deinem inneren Impuls folgst und Dich so gibst, wie es gerade Deinem Gefühl entspricht. Sprich‘ es au, wenn Du nervös bist, das ist viel besser als es zu verstecken und so zu tun, als seist Du total locker. Dein Publikum wird es merken, wenn Du ihm etwas vorspielst…

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Thomas Coucoulis

Ohne Angst auf großen Bühnen

Hast Du das auch schon mal erlebt, dass Du etwas wirklich von ganzem Herzen wolltest, Du hast monatelang, vielleicht sogar jahrelang darauf hingearbeitet, hast gelernt, geübt, geprobt, bist gescheitert, wieder aufgestanden, wieder gescheitert, nochmal aufgestanden und hast es dann endlich geschafft. Du hast Dein Ziel erreicht, Du stehst auf dieser Bühne, das Publikum ist gebannt und aufmerksam und eigentlich ist alles perfekt. Und trotzdem würdest Du jetzt am liebsten im Boden versinken, die Flucht ergreifen, aus dem Fenster springen, ganz egal, Hauptsache weg hier…

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Thomas Coucoulis

Kreative Pause als Bedürfnis

Kreativität kann ganz schön anstrengend sein, vor allem wenn sie auf Knopfdruck abrufbar sein soll. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, das macht auch vor uns Künstlern nicht halt. Wir sollen funktionieren, immer, überall, immer mit Höchstleistung. Doch wie sieht die Realität aus? Kunst braucht Zeit. Manchmal geht es eben nicht auf Knopfdruck, manchmal stagniert es, manchmal ist der Kopf einfach leer. Wenn das bei Dir so ist, dann brauchst Du eine Pause, Ablenkung, Inspiration. Etwas, was Dir wieder neue Energie und neuen Input gibt…

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Thomas Coucoulis

Mentaltraining für Künstler

Muskeltraining für’s Gehirn nennen. Während die körperliche Fitness durch Ausdauer- und Kraftsport, Dehnübungen und Übung der Bewegungsabläufe weiterentwickelt wird, werden beim Mentaltraining psychische Stabilität, positives Denken, emotionale Flexibilität und Zielfokussiertheit gefördert. Mens sana in corpore sano, ein gesunder Geist in einem gesunden Körper, als Voraussetzung für eine optimale Performance…

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Thomas Coucoulis

Die systematische Desensibilisierung Deines Schamgefühls

Das Schamgefühl ist einer der zentralen Punkte bei Auftrittsangst und Lampenfieber. Es ist der Filter, der Dein Bewusstsein dazu bringt, „Nein!“ zu schreien, obwohl Du gerne auffallen möchtest. Es setzt hinter Dein anfänglich noch überzeugtes „Ich will auffallen…“ das Wörtchen „aber“. Dein Schamgefühl lässt Dich zweifeln, zittern und Angst haben vor Fehlern, Aussetzern und Panikattacken. Es ist also eine Art Angst vor der Angst, denn wenn Du sie nicht hast, dann können Pannen und Patzer zwar unangenehm sein, sie werden Dich jedoch nicht auf dem Konzept bringen…

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Thomas Coucoulis

Die soziale Unerwünschtheit des Auffallens

Lampenfieber hat etwas damit zu tun, dass wir dazugehören wollen. Das hat einen ganz einfachen Hintergrund, der am Anfang der Menschheitsgeschichte begründet ist. Damals lebten die Menschen in kleinen Dorfgemeinschaften, jeder kannte jeden und jeder trug etwas dazu bei, dass es allen gut ging. Einer ging jagen, der andere sammelte Beeren und irgendjemand passte auf die Kinder auf. Im Gegensatz zur heutigen Gesellschaft, in der wir theoretisch komplett ohne soziale Integration überlegen können, war es damals überlebenswichtig, zur Gruppe dazuzugehören. Denn ohne die Gruppe, die einen vor Säbelzahntigern beschütze, ohne das wärmende Feuer und auch ohne die psychische Stabilität, die einem die Gemeinschaft gab, wurde man ziemlich schnell zum Opfer…

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