Vortrag absagen wegen Lampenfieber?

Warum Lampenfieber Unternehmer von der Bühne fernhält

Leidest du als Unternehmer, Selbständiger oder Führungskraft unter Lampenfieber – und sagst Vorträge kurz vor knapp wieder ab? Dann bist du nicht allein. Genau dieses Muster begegnet mir immer wieder im Coaching. Menschen mit Expertise, Erfahrung und echten Lösungen kneifen kurz vor dem Auftritt. Die Begründungen klingen rational, sind es aber selten. In Wahrheit handelt es sich um aktives Umsatzvermeidungsverhalten.

Wenn Lampenfieber zur Ausrede wird

„Ich fühle mich noch nicht gut vorbereitet.“
„Das Thema ist noch nicht ganz rund.“
„Im Moment passt es einfach nicht.“

All das sind Sätze, die ich regelmäßig höre. Nach außen wirken sie nachvollziehbar. Nach innen weißt du meist selbst, dass etwas anderes dahintersteckt: Nervosität, Versagensangst, die Sorge vor einem Blackout. Klassisches Lampenfieber.

Das Problem dabei ist nicht die Angst an sich. Das Problem ist, dass du ihr erlaubst, über deine Sichtbarkeit zu entscheiden.

Was auf der Bühne wirklich passiert

Wenn du als Experte auf eine Bühne gehst und einen Vortrag hältst, passiert etwas Entscheidendes. Menschen aus deiner Zielgruppe erleben dich live. Sie hören dir zu, denken mit, nehmen neue Perspektiven mit. Oft reicht schon ein einziger Gedanke, ein Impuls, ein Perspektivwechsel, damit jemand innerlich sagt: „Das war gerade extrem wertvoll.“

Und dann entsteht automatisch die nächste Frage – meist unbewusst: Wenn dieser Mensch mir in 30 oder 45 Minuten schon so viel Mehrwert liefern kann, wie viel mehr könnte er mir erst in einer Zusammenarbeit geben?

Genau hier beginnt Vertrauen. Genau hier entsteht Nachfrage. Nicht durch Werbung, sondern durch Wirkung.

Warum abgesagte Vorträge deinem Ruf schaden

Wenn du einen Vortrag zusagst und kurzfristig absagst, verlierst du nicht nur eine Gelegenheit zur Positionierung. Du schadest auch deinem Ruf. Dein Name steht im Programm, in der Ankündigung, vielleicht sogar im gedruckten Programmheft. Menschen freuen sich auf deinen Beitrag.

Und dann erscheinst du nicht.

Auch wenn du eine gute Ausrede hast: Zurück bleibt Enttäuschung. Und diese Enttäuschung verknüpft sich mit deinem Namen. Das ist keine Katastrophe, aber es ist vermeidbar.

Wann Absagen legitim sind – und wann nicht

Natürlich gibt es Situationen, in denen eine Absage absolut angebracht ist. Schwere Krankheit, Trauerfälle, Dinge, die wirklich wichtiger sind als ein Vortrag. Das versteht jeder.

Was jedoch kein guter Grund ist: Lampenfieber. Oder der Gedanke, man hätte sich besser vorbereiten können. Genau daraus lässt sich lernen.

Wenn du merkst, dass du unter Zeitdruck gerätst, dann ist das ein Signal für das nächste Mal: früher anfangen, feste Zeitfenster blocken, die Vorbereitung ernst nehmen. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Professionalität.

Lampenfieber ist wie das Zehn-Meter-Brett

Viele beschreiben Lampenfieber mit genau diesem Bild: Du stehst oben, schaust runter und denkst dir, dass Zurückklettern gerade sehr verlockend wäre.

Das Problem ist nur: Wenn du einmal zurückgehst, wird es beim nächsten Mal nicht leichter – sondern schwerer. Angst stapelt sich. Dein Gehirn merkt sich: Beim letzten Mal habe ich mich gedrückt. Also wird es jetzt erst recht gefährlich.

Der einzige Weg ist der Sprung.

Es geht nicht um Perfektion, sondern um den Anfang

Niemand erwartet einen perfekten Vortrag. Niemand erwartet, dass du alles auswendig kannst oder fehlerfrei performst. Was Menschen spüren wollen, ist Echtheit, Klarheit und Haltung.

Jeder, der heute souverän auf der Bühne steht, kennt dieses Gefühl. Jeder hatte Lampenfieber. Der Unterschied ist nicht die Angst – sondern die Entscheidung, trotzdem zu gehen.

Wenn Lampenfieber dich blockiert

Wenn du merkst, dass dich Lampenfieber immer wieder davon abhält, Chancen zu nutzen, dann lohnt es sich hinzuschauen. Nicht mit Druck, sondern mit Struktur. Angst lässt sich kanalisieren. Nervosität lässt sich nutzen. Genau daran arbeite ich mit meinen Kunden.

Die Bühne ist kein Ort für Perfektion. Sie ist ein Ort für Wirkung. Und Wirkung entsteht nur, wenn man sichtbar wird.

Wenn du Unterstützung dabei möchtest, dann melde dich gern bei mir. In einem kostenlosen Beratungsgespräch schauen wir gemeinsam, wo deine Blockaden liegen und wie du den Sprung schaffst – souverän, klar und mit Substanz.

Wenn Wenn dich das ausführliche Video zu dem Thema interessiert, findest du es direkt unter dem Text.