Blogbeiträge

Die systematische Desensibilisierung Deines Schamgefühls

Das Schamgefühl ist einer der zentralen Punkte bei Auftrittsangst und Lampenfieber. Es ist der Filter, der Dein Bewusstsein dazu bringt, „Nein!“ zu schreien, obwohl Du gerne auffallen möchtest. Es setzt hinter Dein anfänglich noch überzeugtes „Ich will auffallen…“ das Wörtchen „aber“. Dein Schamgefühl lässt Dich zweifeln, zittern und Angst haben vor Fehlern, Aussetzern und Panikattacken. Es ist also eine Art Angst vor der Angst, denn wenn Du sie nicht hast, dann können Pannen und Patzer zwar unangenehm sein, sie werden Dich jedoch nicht auf dem Konzept bringen…

Weiter lesen

Die soziale Unerwünschtheit des Auffallens

Lampenfieber hat etwas damit zu tun, dass wir dazugehören wollen. Das hat einen ganz einfachen Hintergrund, der am Anfang der Menschheitsgeschichte begründet ist. Damals lebten die Menschen in kleinen Dorfgemeinschaften, jeder kannte jeden und jeder trug etwas dazu bei, dass es allen gut ging. Einer ging jagen, der andere sammelte Beeren und irgendjemand passte auf die Kinder auf. Im Gegensatz zur heutigen Gesellschaft, in der wir theoretisch komplett ohne soziale Integration überlegen können, war es damals überlebenswichtig, zur Gruppe dazuzugehören. Denn ohne die Gruppe, die einen vor Säbelzahntigern beschütze, ohne das wärmende Feuer und auch ohne die psychische Stabilität, die einem die Gemeinschaft gab, wurde man ziemlich schnell zum Opfer…

Weiter lesen

Rampenpfau? Was ist das eigentlich?

„Rampenpfau – so wie Rampensau, nur eleganter“. Das ist die übliche Antwort, die ich gebe, wenn mich jemand fragt, was das eigentlich soll mit dem Rampenpfau. Klar, da steckt noch ein bisschen mehr dahinter und das will ich Dir hier nicht vorenthalten. Pfauen haben es im Laufe der Evolution geschafft zu überleben, obwohl, oder vielleicht sogar gerade weil sie dieses schwere, unhandliche Pfauenrad mit sich rumschleppen. Das ist ihre Ressource, ihr Alleinstellungsmerkmal. Und weil nur sie dieses ausgeprägte Alleinstellungsmerkmal unter allen Vögeln besitzen sind sie besonders. Und besonders sein, das wollen wir als Künstler wahrscheinlich alle.

Weiter lesen